Herzlich Willkommen!

Was können wir tun um die Reichweite von Präventions- und Behandlungsprogrammen zu verbessern, damit mehr Betroffene von wirksamen Angeboten profitieren können? Wie können wir ihre Akzeptanz speziell bei jungen Menschen verbessern? Und wie können wir dazu beitragen, dass die Programme den Bedürfnissen von Betroffenen besser gerecht werden?

Diese Fragen stehen im Zentrum des Projekts INABI. INABI steht für „Inanspruchnahme und Adhärenz bei innovativen Versorgungsangeboten im Kindes- und Jugendalter“. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Das Ziel von INABI ist es zu untersuchen, was dazu beiträgt, dass präventive und therapeutische Interventionen von vielen Betroffenen nicht in Anspruch genommen, vorzeitig beendet oder abgebrochen werden. Um das herauszufinden, werden zwischen 2019 und 2022 zwei Studien durchgeführt. Die Ergebnisse sind von großer Bedeutung für die Weiterentwicklung präventiver und therapeutischer Angebote im Bereich der psychischen und körperlichen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Sie versprechen zu einer Verbesserung der Adhärenz beizutragen. Ebenfalls können die Ergebnisse dazu führen, dass solche Angebote häufiger genutzt werden, so dass es auch zu einer vergrößerten Reichweite innovativer Versorgungsangebote kommen kann. Wenn mehr Personen besser geholfen werden kann, bedeutet dies zudem eine signifikante Verringerung der mit häufigen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter verbundenen Krankheitslast.